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Indianische Legenden über den Anfang des Mate Tees – Getränks der älteren Götter

2022-04-30
Indianische Legenden über den Anfang des Mate Tees – Getränks der älteren Götter

Der Kult des Mate Tees in Südamerika entstand vor Jahrhunderten und dieses Getränk wird von der einheimischen Bevölkerung bis heute als Bestandteil des täglichen Lebens betrachtet. Es ist bekannt, dass die ersten Entdecker und Verbraucher des Mate Tees waren Indianer Guarani und das geschah lang vor der Ankunft der Kolonisatoren, die das Christentum unter Einheimischen verbreiten wollten. Es ist heute schwierig zu bestimmen, zu genau welchem Zeitpunkt Indianer die Eigenschaften des Mate-Strauchs entdeckten, aber es scheint sicher, dass diese Pflanze für sie sehr wichtig wurde. So wichtig, dass die Zeit ihrer Entdeckung in den von einer Generation zur anderen überlieferten Geschichten erwähnt wurde. Heutzutage mischen sich diese Legenden miteinander und jede Version ist ein bisschen anders, abhängig davon, wer sie erzählt. Wir versuchen heute, einige von ihnen zu besprechen.

Legende über den Anfang des Mate Tees- der Konflikt zwischen den Brüdern Tupi und Guarani

Die ursprünglichen Einwohner Südamerikas waren sehr religiös. Ihr Leben war sehr eng mit der Religion verbunden. Sie glaubten, dass übernatürliche Wesen in der Welt um sie herum wohnten. Sie glaubten auch, dass ihre Vorfahren aus einem fernen Land in Übersee ankamen. Auf dem amerikanischen Kontinent fanden sie einen idealen Ort zum Siedeln. Obwohl das Gebiet gefährlich und ihnen vollkommen unbekannt war, bauten sie in kurzer Zeit durch ihren Fleiß und ihre Bemühungen eine neue Zivilisation auf. Zwei Brüder Tupi und Guarani begannen, um Macht zu kämpfen. Eine der Legenden fügt hinzu, dass ein Streit zwischen ihren Frauen die Ursache des Konflikts war. Sie stritten sich um einen bunten Papagei. Und die Folge davon war, dass die Bevölkerung sich in zwei Stämme, deren Namen von den Namen beider Brüder stammen, teilte. Der StammTupi war sehr heftig. Die Bevölkerung jagte und führte ein Nomadenleben. Die Mitglieder des Stammes Guarani waren ruhiger und gottesfürchtig. Nach der Tradition ihrer Väter bearbeiteten sie das Land. Sie warteten auf die Ankuft von Pa’i Shume – Gott mit blauen Augen und einem blassen Teint, der kommen sollte, um sie beizubringen, wie man Pflanzen pflegt, die in der Umgebung wachsen, um Nutzen zu erzielen. Er sollte auch geheime Eigenschaften dieser Pflanzen, und auch Mate-Strauchs, der Guarani früher noch nicht kannten, erklären.

Indianer Guarani – Entdecker des Mate Tees

Legende über Indianer Yarii und Yara – Wächter der heligen Pflanze des Mate Tees

Mit dem Anfang des Mate Tees und der Gestalt Gottes Pa’i Shume ist noch eine Geschichte verbunden. Nach der Ankunft in ein neues Land wußten die Indianer Guarani nicht, wie man Pflanzen, die im wilden Wald wuchsen, anbauen sollte. Trotz aller Bemühungen wurde der Boden nach ein paar Jahren unfruchtbar, sie mussten in einen neuen Ort migrieren und ihren gesamten Besitz mitnehmen. Oft setzten sie sich der Gefahr, die mit dem Dschungel verbunden war, aus. Das Nomadenleben war anstrengend. Während einer der Wanderungen verließ der alte, kranke Indianer namens Yarii die Kraft und entschied, hierzubleiben. Er verließ seinen Stamm und verurteilte sich zur Einsamkeit. Seine treue, schöne Tochter – Yara blieb bei ihm. Sie war die jüngste Frau in dem ganzen Stamm und wollte gerne mit Freunden weiter wandern, aber zugleich liebte sie zu sehr ihren Vater, um ihn einfach zu verlassen. Sie bauten eine Hütte im Dschungel, lebten in Einsamkeit und kümmerten sich umeinander. Eines Tages kam ein geheimnisvoller Gast - ein Schamane mit blasser Haut und hellblauen Augen in ihre Zuflucht an. Das war Pa’i Shume. Yarii und Yara bewirteten den Gast, so gut sie konnten, und er schenkte ihnen als Dankeschön eine Pflanze -Caa’ Mate, die immergrün ist. Er erklärte ihnen, wie man sie pflegt, verarbeitet und konsumiert, damit sie ihren Wohnort nie mehr wechseln müssen. Caa’ Mate, also Mate Tee wurde das Symbol der Gastfreundschaft und Liebe, und Yarii und Yara wurden die Wächter der heligen Pflanze. Der Aufguss aus den Blättern dieser Pflanze gab dem alten Indianer die Kraft zurück und dann ging er zusammen mit seiner Tochter auf Reisen, um sich dem Stamm anzuschließen und das Wissen vom Gott weiterzugeben.

Legende über Göttinnen, die Indianern den Mate Tee schenkten

Andere Legende berichtete davon, dass Mate Tee eine Gabe von Göttinnen des Mondes und der Wolke war. Yarí, die Göttin des Mondes, beobachtete von oben das, was Tupá – die höchste Gottheit im Glauben der Indianer Guarani geschaffen hat. Yarí bewunderte Wälder, üppige Vegetation und Tiere, die auf der Erde lebten. Sie wollte alles aus der Nähe anschauen, deshalb beschloss, auf die Erde zu kommen. Sie überredete Arai- die Göttin der Wolke, eine Reise zu machen. Sie kamen auf die Erde in Gestalt der kleinen Mädchen. Als sie durch den Dschungel wanderten, trat ein riesiger Jaguar aus einem Gebüsch, der sich auf die Mädchen-Göttinen stürzte, heraus. Sie schlossen vor Schreck Augen, und als sie sie öffneten, lag das Tier auf dem Boden mit einem gebohrten Pfeil. Ein Indianer, der in der Nähe mit seiner Familie wohnte, rettete sie. Die Göttinen wollten für die Rettung ihres Lebens danken, deshalb betäubten sie Indianer mit ihrer magischen Kraft. Als die Menschen schliefen, pflanzten sie vor ihrem Haus Samen einer Pflanze mit wunderbaren Eigenschaften. Am Morgen wuchs aus Samen eine Pflanze, aus der Indianer und seine Familie ein Getränk zubereiteten. Das war das erste Ritual des Trinkens vom Mate Tee.

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