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Tee. Loser Tee oder in Teebeuteln?

2022-09-12
Tee. Loser Tee oder in Teebeuteln?

Chinesen entdeckten Tee vor Tausenden von Jahren. Sie waren bezaubert mit seinem Geschmack, und heute wird er in der ganzen Welt getrunken. Für manche Personen ist er ein Teil des Alltags, deshalb trinken sie ihn zu den Mahlzeiten, in einer Arbeitspause oder an einem Nachmittag zur Entspannung. Für andere Personen bedeutet Tee ein wichtiger Bestandteil von traditionellen Zeremonien und Ritualen. Tee. Warum ist er so beliebt? Welcher Tee ist am besten – in Teebeuteln oder loser Tee? Ist er gesund? Wir laden Sie zum Lesen ein!

Ursprünge des Tees… Die Geschichte der Entdeckung des Tees

Eine chinesische Legende besagt, dass der mythische Kaiser Shennong vor etwa 5.000 Jahren den Tee zufällig entdeckte. Dieser Herrscher trank heißes, abgekochtes Wasser. Eines Tages, als er durch den kaiserlichen Garten schlenderte und wie üblich kochendes Wasser aus einem Gefäß trank, beschloss er, sich im Schatten eines der in der Nähe wachsenden Sträucher auszuruhen. Während er so da saß und sich inmitten der üppigen Vegetation um ihn herum entspannte, fielen unbemerkt ein paar Blätter von einem nahe gelegenen Strauch in das Gefäß mit Wasser, das er in der Hand hielt. Nach einiger Zeit färbten die Blätter das Wasser und es wurde bernsteinfarben. Der Kaiser war hochgespannt, deswegen beschloss er, das Getränk zu probieren. Der Aufguss hatte nicht nur ein interessantes Aussehen und schönes Aroma, sondern war auch sehr lecker.

Der begeisterte Kaiser begann seit dieser Zeit statt reines, heißes Wasser, den Aufguss aus Blättern des Strauches vom Garten zu trinken. Er war stolz auf ihn und beschloss, den Aufguss im ganzen Land zu verbreiten.

Wir sind nicht sicher, ob diese Geschichte wahr ist, weil die ersten Aufzeichnungen über Tee, einen Aufguss aus den Blättern einer Pflanze mit dem lateinischen Namen Camellia sinensis, aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. stammen. Um 800 n. Chr. wurden die ersten Teesamen nach Japan gebracht. Im 16. Jahrhundert erfuhren die Russen den Tee - durch diplomatische Kontakte mit China. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde er von Kaufleuten aus China mitgebracht und gelangte später nach London. 1826 entdeckten die Briten in Assam, Indien, wild wachsende Teesträucher. Dort entstanden zahlreiche Plantagen, die sich so weit entwickelten, dass Indien heute der zweitgrößte Teeproduzent der Welt ist - gleich hinter China. Heutzutage trinken wir Tee jeden Tag und er ist eines der Grundnahrungsmittel in unseren Haushalten.

Sechs Farben, aber dieselbe Pflanze. Teesorten

Die bekannteste Teesorte ist fraglos schwarzer Tee. Gleich dahinter ist grüner Tee, der auch sehr beliebt ist. Es gibt auch weiße, gelbe, rote und blaue Tees. Darüber hinaus gibt es weltweit schätzungsweise 1.500 verschiedene Sorten. Die Tatsache, dass alle diese Sorten aus einer Pflanze -Camellia sinensis, also chinesischem Tee stammen, ist überraschend. Sie werden nach dem Oxidationsgrad der Blätter der Pflanze und der Art ihrer Verarbeitung unterschieden, und die Bezeichnung "bunt" für eine bestimmte Teesorte bezieht sich auf die Farbe des entstehenden Aufgusses oder die Farbe der verarbeiteten Blätter.

  • Schwarzer Tee - der beliebteste von allen Sorten. Der Name des Tees ist mit der Farbe der Blätter verbunden, die während der Gärung nachdunkeln. Dieser Tee hat einen starken, angenehm bitteren Geschmack, und der Aufguss hat eine kupferbraune Farbe. Schwarzer Tee wird auf der ganzen Welt getrunken, obwohl grüner Tee in China und Japan bekannter ist. Die beliebtesten Sorten, die nach dem Anbaugebiet benannt werden, sind Assam, Darjeeling, Ceylon und Yunnan. Es gibt auch ein paar bekannte Mischungen wie z. B. Earl Grey - schwarzer Tee, der mit Bergamotteöl aromatisiert ist, oder English Breakfast Tea - eine intensive Komposition der mehreren Sorten.
  • Grüner Tee - Im Gegensatz zu schwarzem Tee wird er nur minimal verarbeitet. Die geernteten Blätter welken und trocknen. Kurz nach der Ernte werden sie hohen Temperaturen ausgesetzt (durch Dampf - in Japan oder durch Röstung - in China), wodurch der Gärungsprozess gestoppt wird. Im Ergebnis bekommt man einen subtilen, milden Geschmack des Aufgusses. Die Blätter behalten ihre grüne Farbe und die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe, die sie enthalten. Grüner Tee gilt als der gesündeste aller Teesorten. Da der Oxidationsprozess gestoppt wird, behält grüner Tee einen frischen, grasigen und erfrischenden Geschmack. Obwohl er weltweit an Popularität gewinnt, wird er in den asiatischen Ländern am meisten getrunken. Er hat dort eine große kulturelle Bedeutung. Die bekanntesten Sorten, die aus China und Japan stammen, sind Sencha, Genmaicha, Gunpowder oder Matcha.
  • Weißer Tee - Wie grüner Tee unterliegt er nicht der Fermentation. Er wird aus jungen Teeknospen und Blättern hergestellt. Der daraus zubereitete Aufguss zeichnet sich durch eine helle Strohfarbe aus. Tee ist sehr mild im Geschmack – am mildesten von allen Teesorten. Trotz des milden Charakters enthält er ziemlich viel Koffein. Im Vergleich zu der Produktion von schwarzem und grünem Tee wird die weiße Sorte auf einer kleinen Anzahl von Plantagen in China und Indien produziert. Er ist einer der teuersten Teesorten auf dem Markt, deswegen ist er nicht so bekannt.
  • Roter Tee - oder eigentlich Pu-Erh, ist ein nachfermentierter Tee - er unterliegt einem zusätzlichen Oxidationsprozess, wodurch die Farbe der verarbeiteten Blätter noch dunkler wird als beim schwarzen Tee. Der Name stammt aus der Region Pu’er, im Süden von China, weil der Tee aus China stammt. Es gibt zwei Sorten der roten Tees, die sich in der Art ihrer Herstellung unterscheiden - Sheng und Shu. Pu-erh Sheng wurde für bis zu mehrere Jahrzehnte gealtert. Tee reift und altert natürlich. Pu-erh Shu ist ein roter Tee, der mit Dampf und hohen Temperaturen getrocknet wird, wodurch der Gärungsprozess beschleunigt wird. Studien haben gezeigt, dass roter Tee beim Abnehmen helfen kann.
  • Blauer Tee - wird auch als Türkis- oder Smaragd-Tee bezeichnet. Der richtige Name ist Oolong, was auf Chinesisch "schwarzer Drache" bedeutet. Die getrockneten Blätter haben eine leicht blaue Farbe. Der Grad der Blattfermentation liegt zwischen schwarzem und grünem Tee. Die Verarbeitung besteht aus ein paar Schritten: Welken der Teeblätter in der Sonne oder im Wind, Abkühlen an einem schattigen Ort, Hochwerfen der Blätter in Bambuskörben oder in speziellen Maschinen, um die Ränder zu zerbröseln, Röstung - um die Fermentation zu stoppen, Drehen der Blätter und Formen zu Kugeln, Röstung bei niedriger Temperatur, um die Blätter zu trocknen. Die Farbe des Aufgusses ähnelt der Farbe des grünen Tees. Im Geschmack und Aroma sind wahrnehmbar süße, blumige und fruchtige Noten.
  • Gelber Tee - ist die seltenste aller Teesorten und gilt als die edelste. Er wird als "kaiserlicher" Tee bezeichnet. Laut einer Legende war er in der Zeit der chinesischen Qing-Dynastie ausschließlich dem Kaiser vorbehalten, und auf denjenigen, der es wagte, ihn zu trinken, wartete der Tod. Die ursprüngliche Rezeptur für die Herstellung und Zubereitung des Tees ist im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen. Sie wurde in den 1980er Jahren wiederhergestellt, aber es gibt keine Möglichkeit zu überprüfen, wie originalgetreu sie ist. Wie der Pu-Erh-Tee wird der gelbe Tee einer doppelten Fermentation unterzogen. Nach der Ernte werden die Teeblätter erhitzt, abgekühlt, getrocknet und dann erneut erhitzt. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Die Farbe des Aufgusses ähnelt grünem Tee, ist aber eher gelb. Im Geschmack ist er leicht bitter, aber er hinterlässt einen leicht süßen Nachgeschmack.

Loser Tee oder Teebeutel – welcher Tee ist am besten?

Es gibt so viele Arten und Sorten von Tee, und sie sind so unterschiedlich, dass es schwierig ist zu bestimmen, welche die beste ist. Sie unterscheiden sich in Geschmack, Geruch, Farbe, Herstellungsweise und Zubereitung. Sie haben auch leicht unterschiedliche Eigenschaften. Vieles hängt davon ab, was wir von dem Tee erwarten. Es gibt jedoch ein sehr wichtiges Prinzip. Welches? Loser Tee ist am besten! Die beliebtesten Verkaufsformen sind loser Tee (Blatttee), Tee in Pyramiden und Beuteln. Die unvergleichlich beste Qualität hat der Tee in Form von Blättern (loser Tee). Dabei handelt es sich um ganze (oder zerbrochene), getrocknete Teeblätter, die sich bei Kontakt mit warmem Wasser entfalten, so dass man ihre Form gut erkennen kann. Ein Nachteil ist, dass man neben dem Becher auch ein Teeei braucht, um ihn zuzubereiten. Ohne es können die Blätter, die in den Mund gelangen, den ganzen Genuss des Teetrinkens zunichtemachen. Wenn es um die Bequemlichkeit der Zubereitung geht, gewinnt definitiv Expresstee in Teebeuteln. Die Zubereitung des Aufgusses besteht darin, Wasser zu kochen, den Beutel in eine Tasse zu geben und ihn mit kochendem Wasser zu übergießen.

Normalerweise werden gemahlene Blätter verwendet. Oft befinden sich in kleinen Beuteln sogar Reste, die nach der Herstellung von losem Tee übrig bleiben. Ein gewisser Kompromiss ist Tee in Pyramiden, der aus umweltfreundlichem Material hergestellt werden. Die Pyramiden bestehen nicht aus ganzen Blättern, sondern aus größeren Fragmenten, die Raum zur Entfaltung haben.

Loser Tee- Wie soll man aufbrühen?

Der Kauf von hochwertigem losem Tee ist nicht alles. Sehr wichtig ist auch die Zubereitungsweise, die aus mehreren Faktoren besteht: Wassertemperatur, die Zeit des Aufbrühens, Menge der verwendeten getrockneten Blätter, Aufbrühen des Tees unter Abdeckung. Jede Veränderung kann einen Einfluss auf den Geschmack und das Aroma des Aufgusses haben. Wenn beispielsweise die Teeblätter zu lange aufgebrüht werden, hat der Aufguss einen intensiven und bitteren Geschmack. Ein ähnlicher Effekt tritt auf, wenn zu viel getrocknete Blätter in eine Tasse oder einen Becher geschüttet werden. Tee, der mit zu kaltem Wasser gegossen wird, ist dagegen sehr schwach und geschmacklos. Kurz gesagt, können die verschiedenen Teesorten auf eine folgende Weise aufgebrüht werden:

  • schwarzer Tee: Wassertemperatur - circa 100 °C (am besten 98 °C), Brühzeit - circa 3-4 Minuten;
  • grüner Tee: Wassertemperatur - 60-80 °C, Brühzeit - 2-3 Minuten. Blätter des grünen Tees können mehrmals gegossen werden. Der allgemeine Eindruck ist, dass das zweite Giessen am wertvollsten ist;
  • weißer Tee: Wassertemperatur- 80-90 °C, Brühzeit - 3-5 Minuten. Wie grüner Tee kann er mehrmals gegossen werden, wobei die Brühzeit mit jedem weiteren Gießen verlängert wird;
  • gelber Tee: Wassertemperatur- 80-85 °C, Brühzeit – circa 3 Minuten. Es lohnt sich, ihn in einem Glasgefäß zuzubereiten - er verändert seine Farbe auf eindrucksvolle Weise. Wie grüner und weißer Tee kann er mehrmals gegossen werden, wobei die Brühzeit mit jedem weiteren Gießen verlängert werden sollte;
  • blauer Tee - oolong: Wassertemperatur - 90 °C, Brühzeit – nicht länger als 5 Minuten;
  • roter Tee- Pu-Erh: Wassertemperatur - 90-96 °C, Brühzeit - 3 Minuten. Roter Tee kann auch mehrmals gegossen werden.

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Wie Sie bereits bemerkt haben, verkaufen wir in unserem Online-Shop nicht nur das "grüne Gold" Südamerikas. Wir interessieren uns auch für gesunde Lebensmittel und andere natürliche und köstliche Aufgüsse, darunter Kaffee und natürlich Tee. Dank unserer Zusammenarbeit mit der Marke Mary Rose verfügen wir bereits über ein umfangreiches Sortiment an hochwertigen Teesorten aus der ganzen Welt. Wir haben unter anderem verschiedene reine Teesorten ohne Zusatzstoffe, wie schwarzer Tee Yunnan oder grüner Tee Sencha. Wir empfehlen auch einzigartige, aromatische und sehr schmackhafte Teemischungen mit Kräutern und Früchten. Schwarzer Tee Magic Forest hat unsere Herzen erobert, und an wärmeren Tagen mögen wir gerne die erfrischende Kräuterkomposition von grünem Tee Fresca trinken. In letzter Zeit hat uns auch der süße und aromatische rote Tee Pu-Erh Tropicana sehr gut gefallen. Unter den Teesorten gibt es auch ein Kraut, das nicht ganz zu den Tees gehört: Rooibos. Er entsteht aus dem afrikanischen Rotbusch, der in Südafrika angebaut wird. Im Gegensatz zu Tee - Camellia sinensis - enthält er kein Koffein, so dass Rooibos zu jeder Tageszeit ohne Probleme getrunken werden kann.

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